Samstag, 20. November 2010
Vom Spiele mit dem Feuer - San Juan del Sur (Nicaragua) / Bihia Salina, Playa de Coco, Monteverde (Costa Rica)
Freitag, 5. November 2010
Die Kuechenband - Granada und Omnetepe (Nicaragua)
Ratatungbumbaengschramschram.... rund um mich klapperts und ratters zu wilder Zigeunermusik. Wir sind in der Küche eines abgefreakten Hostels in Granada. Eine durchgeknallte Franzoesin hat das ganze angezettelt. Wie besessen entlockt sie ihrem Akkordion alle möglichen Töne. Ein weiterer Kern in der Band ist ein Amerikaner der seine Gitarre schrummt, rund herum sitzen wir, alle mit irgendwelchen Kuechengegenstaenden ausgerüstet. Ich selber spiele die Pfanne :-) Oh, oh.. Bettruhe, kein Problem! Weiter geht´s mit einem Kollektivkunstwerk. Ein 19 jähriger idealist legt die Grundlinie. Ohne einmal seine Hand zu heben entsteht ein in sich geschlossenes Labyrinth. Gemeinsam geben wir dem Kunststück Farbe. Fantastisch. Schade musste ein argentinischer Nazi in seiner dominanten Zerstörungswut die Rückseite mit einem Hakenkreuz verzieren.
Granada ist super! Alles ist 10 mal billiger als in Costa Rica. Ich fühle mich wohl und das wichtigste - sicher. Tagsüber als Suiza durch den Markt zu schlendern ist absolut kein Problem. Das Städtchen zeigt sich in schönem und farbigen Kolonialstil. Doch schon nach 3 Tagen geht es zurück in den Süden. Mit dem Schiff fahren wir einer aus dem Bilderbuch gestohlenen Insel entgegen. Mitten in einem schier endlosen See ragen die zwei Vulkane aus dem Wasser. Wir nächtigen in einem 5 Meter hohen Hängematteturm der g erade mal 1 min vom See liegt. Alles sehr romantisch und wunder schön. Hängemattenschlafen ist jedoch angewoehnungsbeduerftig. Nach 8 Stunden Marsch auf den inaktiven Vulkan Maderas ist dann aber auch das kein Problem mehr ...viviendo la libertad
Sonntag, 24. Oktober 2010
¡Pura Vida! - Tamarindo - Costa Rica
Pures Leben! So funktioniert es hier. Kein Stress, keine Engstirnigkeit, keine starren Verantwortungen. Alles hat viel Spielraum, go with the flow… Es ist immer noch Regenzeit und Nebensaison. An der Küste ist dies jedoch viel angenehmer als in San Jose, denn wen stört's schon wenn's beim surfen regnet J Überhaupt ist hier die Stimmung ganz anders als in der Hauptstadt. Das Strassenbild von coolen Surfboys dominiert. Es ist der Touristische Hotspot der Gegend. Nur wenige Ticos können es sich leisten hier zu wohnen. Hunderte von Apartments stehen leer und warten auf den weissen Mann. Die meisten Leute aus der Gegend arbeiten Tagsüber in Tamarindo. Abends steigen wir dann alle in den Bus, der umgerechnet 40 Rp kostet, und tuckern nach Hause. Ich wohne bei einer Gastfamilie in Villareal, ein kleines Dorf unweit vom touristischen Herz. Das Leben der Einheimischen gestaltet sich einfach. Natürlich belegen die Studenten die besten Zimmer im Haus. Warmes Wasser gibt es nicht. Täglich esse ich Reis und Bohnen die meine Mama Tica mit Pefektion zubereitet. Während des Abendessen wird immer diskutiert und gelacht. Aus den anfänglichen Begrüssungsfloskeln sind immerhin schon ein paar gestotterte Sätze worden. Dabei öffnet jedes neue Wort eine kleine Tür zu der latinamerikanischen Kultur. Es ist gut kein Gringo zu sein. Oft gebe ich vor kein English zu verstehen… sympatiepunkte garantiert J Die Leute der Schule sind super, schade nur das 70% Schweizer sind… so ist es schwierig wirklich spanisch zu sprechen. Sprache Nummer 1 in Tamarinde ist sowieso wohl eher Englisch. Ich bin nun bereit einen Schritt weiter zu gehen. Nicaragua wartet auf mich. Das „richtige“ Latein Amerika wartet auf mich. Hasta luego!
Donnerstag, 23. September 2010
Costa Rica - San Jose - Luxus in einem Schwellenland

Dienstag, 21. September 2010
NEW YORK ROCKS!
Aber wie gesagt, von hier an ging es steil nach oben. Ein Engel liess mich mit dem Metro Ticket Zug fahren und begleitete mich bis zum Treffpunkt wo ich mit Duscha vereinbart war. Es ist als waere die Zeit stehen geblieben, sofort ueberkam mich das Gefühl, dass wir beide wohl "Guggelisuppae" gegessen hatten. Mann könnte nicht herzlicher aufgenommen werden. Duschas Freunde Ruslan und Lu sind grossartig! Wir waren ein tolles Team! Die Tage verstrichen im Fluge mit sightseeing, cooking, drinking, philosophizing, dancing, walks on the beach und freak shows von denen wir bald ein Teil waren. Raeally? Yes....
